Stormchasing, Gewitterjagd und Unwetter in Deutschland
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Was ist Wetterfotografie.de?
 
Wetterfotografie.de ist meine private Website auf der ich als Fotograf meine Aufnahmen präsentiere, welche sich alle mit dem Thema Wetter beschäftigen. Ich fotografiere dabei im typischen Stil der Landschaftsfotografie, also Motivecht und keine Bildmanipulation. 
Mein Ziel ist es die möglichst besten und schönsten Bilder und Videos aller Wettererscheinungen zusammen zu tragen. Aus diesem Grund besitze ich ein sehr interessantes und umfangreiches Bildarchiv rund um das Wetter in hochwertiger Qualität. Mein Wissen über die Meteorologie und die Fotografie sowie jahrelange Erfahrung machen diese Aufnahmen möglich. Sollten sie also für ein Projekt irgendeiner Art hochwertige Fotos oder Videos zum Thema Wetter suchen, kontaktieren sie mich. Auf dieser Website kann ich nur einen gewissen Rahmen an Bildmaterial ausstellen, ohne sie zu überladen.


Wer bin ich?

Text?

Ich bin ein leidenschaftlicher Fotograf mit dem Lebensziel, sämtliche Phänomene, die sich an unserem Himmel abspielen mindestens einmal mit zu erleben. Das Wetter ist für jeden von uns alltäglicher Lebensinhalt. So selbstverständlich es für jeden von uns ist Morgens aus dem Fenster zu schauen und den Wetterbericht zu lesen, so selbstverständlich ist es für mich die Wetterkarten anzuschauen um darin meine Motive zu sehen, also einzelne Wetterphänomene vorhezusagen. Für mich ist es deshalb normal, Morgens sehr früh aufzustehen und meinen Tag mit einem fantastischen Sonnenaufgan zu beginnen, genauso wie Nachmittags von Darmstadt nach Stuttgart zu fahren um dort auf Gewitter zu warten. Zur Zeit studiere ich Physik an der TU-Darmstadt, ich wollte nicht direkt Meteorologie studieren, da einem die Physik später mehr Möglichkeiten bietet und zudem mich einfach auch die komplette breite der Physik interessiert und nicht nur das Wetter.



Was mache ich?

Was ich mache ist schnell gesagt, ich fotografiere das Wetter. Das klingt banal, jedoch ist das ganze sehr kompliziert. Ist für einen normalen Landschaftsfotografen relativ klar wo er seine Motive findet, ein Nationalpark ist ja ein fester Ort, so ist es für mich zeitlich und örtlich völlig unklar, wo ich meine Motive finde. Mein Aufwand besteht beim Fotografieren nicht darin irgendwo mit meiner Kamera umher zu laufen sondern darin, meine Motive auf den Wetterkarten zu finden. Sei es Nebel, sei es ein schöner Sonnenuntergang oder ein Gewitter, alles lässt sich aus den Wettermodellen vorhersagen. Ja, selbst ob das Abendrot beim Sonnenuntergang schön wird, kann man ungefähr erkennen. Diese Ungewissheit ob ich an dem Ort den ich mir heraus suche auch mein Motiv vorfinde sorgt oft dafür, dass ich auch an manchen Tagen 500km fahre und ohne ein Bild nach Hause komme, einfach weil ich zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort war. Hier beneide ich Portraitfotografen, die ins Studio gehen, ihre Bilder machen und wieder heim fahren. 
Ich für meinen Teil finde es aber gerade den Reitz daran, nicht zu wissen was man letztendlich vor die Linse bekommt, das gibt dem ganzen eine Gewisse Spannung. Manchmal werden dann die eigenen Erwartungen einmal mehr als Erfüllt, auch in die Richtung kann sich die Ungenauigkeit bei der Vorhersage des Wetters auswirken, dann ist das Glücksgefühl was man bekommt, wenn man vor einem perfekten Motiv steht einfach unvergleichbar.
Der wohl absolut am schwersten umzusetzede Teil meiner Motive und auch gleichzeitig mein wichtigster sind die Gewitter. Um zu schauen ob es Morgens Nebel gibt schaue ich kurz nach wie hoch die relative Feuchte am kommenden Morgen sein soll, aber bei Gewittern muss man etwa 50 verschiedene Parameter beachten bei der Vorhersage und dann noch wissen wie diese sich untereinander beeinflussen. Ist man dann unterwegs auf der Jagd nach den Gewittern hat man Spannung, Gefahr und Schönheit auf einmal. Das Gefühl unterhalb einer riesigen Superzelle zu stehen, während die Blitze um einen herum einschlagen ist absolut unvergleichbar und dieses Gefühl versuche ich in meinen Bildern auszudrücken.




Warum mache ich das?

Ich fotografiere Wetter deshalb, weil es nichts schöneres, gefährlicheres und faszinierenderes auf diesem Planeten gibt, für mich zumindestens. 
Stellen sie sich eine schöne Landschaft vor. Diese ist immer dort, jeden Tag und das für Jahre unverändert. Jetzt packen sie das Wetter hinzu, das Wetter sorgt dafür, dass die Landschaft jeden Tag anders aussieht und nie gleich, seien es die Jahreszeiten oder einfach das täglich andere Wolkenbild. Nun nehmen sie anstatt ein paar langweiligen Schäfchenwolken eine riesige, rotierende Gewitterzelle, ein Mothership, eine die aussieht wie eine schwarze Hochzeitstorte und etwa jede Minute einmal die Energie der Hiroshimabombe frei setzt und lassen diese über der Landschaft schweben. Das Wetter hat nun dafür gesorgt, dass aus der schönen aber langweiligen Landschaft ein perfekter Einklang aus Schönheit, Gefahr und Faszination an diesem außergewöhnlichem Phänomen entstanden ist. Wetter ist bei der Landschaftsfotografie das wichtigste, das Wetter sorgt nicht nur für einen interessanten Horizont sondern auch für die passenden Lichtstimmungen, welche beim Fotografieren besonders wichtig sind. Wenn also das Wetter beim Fotografieren außerhalb des Studios so eine wichtige Rolle spielt, wieso dann nicht gleich das Wetter als Hauptmotiv wählen? Das Wetter hat mich schon von Kindesbeinen an fasziniert. Tornados, Hurrikans, Blitz, Sturm, riesiger Hagel etc.. Als ich dann 2009 davon gehört habe, dass es auch Stormchaser in Deutschland gibt, habe ich angefangen mich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Seit 2011 bin ich also "on the road" , da ich in diesem Jahr 18. geworden bin und endlich mit meinem Auto Gewitter jagen konnte. Bald darauf habe ich mir meine erste "große" DSLR gekauft und begonnen neben den Gewittern auch alle anderen interessanten Seiten des Wetters zu fotografieren.
Ein für mich auch sehr wichtiger Aspekt ist das Teamwork. Wen man über große Distanz hin in unbekanntem Gebiet Gewitter jagen möchte, sollte man im Team unterwegs sein, da man vor allem Nachts nicht in der Lage ist alleine zu fahren, die Wetterdaten zu analysieren und dann noch eine Route zu planen. Hinzu kommt noch, dass es zudem sehr schön ist die Faszination mit anderen zu teilen und das geht am besten mit einer Hand voll Leuten, die diese Faszination teilen. 

 
 
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